Am 8. Juli 2024 veröffentlichte das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) offiziell die Änderung der barrierefreien Designstandards für Gebäude, mit der die Anforderungen an barrierefreies und alterungsadaptives Design im Bereich Aufzüge umfassend verbessert wurden. Dies ist die größte Überarbeitung der japanischen Vorschriften für barrierefreie Aufzüge in den letzten 10 Jahren. Zu den Kerninhalten dieser Überarbeitung gehören: Erstens wird vorgeschrieben, dass neu installierte Aufzüge in öffentlichen Gebäuden bis 2030 mit barrierefreien Einrichtungen wie Sprachansagen, Brailletasten und Handläufen in der Kabine ausgestattet sein müssen und dass Aufzüge in bestehenden Gebäuden bis 2030 barrierefrei umgebaut werden müssen; zweitens die Lockerung der Mindestgrößen von Aufzugskabinen und die Festlegung der Mindeststandards für Rollstuhlfahrer, um den Bedürfnissen älterer und behinderter Menschen gerecht zu werden; drittens, Stärkung der Zuverlässigkeitsanforderungen von das Aufzugsnotrufsystem, in dem klargestellt wird, dass das Notrufgerät mit einer bidirektionalen Sprachanruffunktion ausgestattet und mit der rund um die Uhr geöffneten Leitstelle verbunden sein muss; viertens werden Anforderungen an das alterungsgerechte Design hinzugefügt und die verbindlichen Normen für die Höhe des Bedienpults im Auto, die Größe der Tasten und die Schriftgröße präzisiert, um den Bedienkomfort für ältere Menschen zu verbessern. Die Änderung wurde am 1. April 2025 offiziell umgesetzt und gilt für Aufzüge in allen öffentlichen Gebäuden und Wohngebäuden in Japan.