Irland hat verbindliche neue Vorschriften für die Wartung und Rettung von Aufzügen erlassen
Am 10. November 2024 veröffentlichte das Department of Housing, Local Government and Heritage of Ireland zusammen mit der National Standards Authority of Ireland offiziell die verbindliche Spezifikation für das Sicherheitsmanagement von Aufzügen und Rolltreppen, mit der das Wartungsmanagement, die Notfallrettung und die Sicherheitssteuerung von Aufzügen in Irland umfassend verbessert wurden. Zu den Kerninhalten gehören: Zunächst gilt es, die Qualifikationsschwelle für Wartungseinheiten zu klären. Alle Einheiten, die in Irland Wartungsarbeiten an Aufzügen durchführen, müssen über eine spezielle Qualifikationslizenz verfügen, die von einem irischen Beamten ausgestellt wird, ein vollständiges Qualitätsmanagementsystem einrichten und sich jedes Jahr einer offiziellen Qualifikationsprüfung unterziehen. Zweitens muss das auf Zertifikaten beruhende Beschäftigungssystem für Wartungspersonal gestärkt werden. Das gesamte Wartungspersonal von Aufzügen muss die duale theoretische und praktische Prüfung durch einen irischen Beamten bestehen, ein nationales Qualifikationszertifikat für Wartungsarbeiten erwerben und jedes Jahr mindestens 30 Stunden an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen absolvieren. Drittens sollten Sie die Wartungshäufigkeit und die Projektstandards verfeinern und klarstellen, dass Personenaufzüge alle 14 Tage routinemäßige Wartungsarbeiten durchführen, Lastenaufzüge einmal im Monat routinemäßige Wartungsarbeiten durchführen und Rolltreppen einmal alle 10 Tage routinemäßige Wartungsarbeiten durchführen, und 120 standardisierte Wartungsobjekte und Abnahmekriterien formulieren. Viertens sollten Sie die Anforderungen an die Notfallrettung verbessern und klarstellen, dass die Aufzugsnotrufeinrichtung 24 Stunden am Tag wirksam reagieren muss, dass der Aufzugsalarm innerhalb von 5 Minuten reagiert und innerhalb von 20 Minuten vor Ort behoben werden muss. Die Wartungseinheit muss ein 24-Stunden-Notfallsystem einrichten und jedes Jahr mindestens 4 Rettungsübungen durchführen. Fünftens: Standardisieren Sie die Anforderungen an die Fernüberwachung von Aufzügen und stellen Sie klar, dass ab dem 1. Mai 2025 alle neu installierten Aufzüge mit einem Fernüberwachungssystem ausgestattet sein müssen und dass bestehende Aufzüge die Installation des Fernüberwachungssystems vor 2028 abschließen müssen. Sechstens: Formulieren Sie Maßnahmen zur Bestrafung von Verstößen. Für Geräte, die die Wartung nicht gemäß den Spezifikationen durchführen oder Notfälle nicht effektiv bewältigen, wird ihnen eine Verwaltungsstrafe von bis zu 30.000 Euro auferlegt. Die Qualifikationslizenz wird entzogen, wenn die Umstände schwerwiegend sind. Die neue Verordnung hat eine sechsmonatige Übergangsfrist und wurde am 10. Mai 2025 offiziell umgesetzt.