Die Cybersicherheitsnorm EU EN 18031 wird durchgesetzt: Exporte intelligenter Aufzüge stehen vor einer neuen Konformitätsschwelle
Die Cybersicherheitsnorm EU EN 18031 wird durchgesetzt: Exporte intelligenter Aufzüge stehen vor einer neuen Konformitätsschwelle
F: Was sind die wichtigsten Kontrollanforderungen der Norm EN 18031?
A: Die Norm EN 18031 sieht mehrstufige Sicherheitsanforderungen für Aufzugssteuerungssysteme mit Netzwerkfunktionen vor: Erstens müssen Geräte auf der Ebene der Identitätsauthentifizierung über einen starken Passwortschutz verfügen, und die Verwendung von werkseitigen Standardkennwörtern ist verboten; zweitens müssen auf der Datenübertragungsebene alle Fernkommunikationsdaten verschlüsselt werden, um Datenlecks und Manipulationen zu verhindern; drittens muss auf der Ebene der Zugangskontrolle ein hierarchisches Autoritätsverwaltungssystem eingerichtet werden, um Operationen wie Fernwartung und Firmware-Upgrade; viertens müssen die Hersteller auf der Ebene der Schwachstellenreparatur über Funktionen zur kontinuierlichen Sicherheitsupdates verfügen, um bekannte Sicherheitslücken im System umgehend zu beheben.
F: Welche spezifischen Auswirkungen hat diese Norm auf Aufzug-Exportunternehmen?
A: Die direkteste Auswirkung ist der Anstieg der Kosten für die Einhaltung der Exportvorschriften. Herkömmliche Aufzugszertifizierungen konzentrieren sich auf Hardwaretests, wohingegen EN 18031 eine eingehende Sicherheitsbewertung der integrierten Aufzugssoftware vorschreibt. Dazu gehören strenge Indikatoren wie die Testabdeckung bei Einheiten von ≥ 95% und die Abdeckung von Fehlerdiagnosen von ≥ 98%, was zu deutlich längeren Zertifizierungszyklen und höheren Kosten führt. Zweitens muss die Forschungs- und Entwicklungslogik der Produkte angepasst werden, und die Cybersicherheitsarchitektur muss in die Entwurfsphase des elektrischen Systems integriert werden, anstatt später Funktionsmodule hinzuzufügen. Darüber hinaus müssen Exportunternehmen auch einen langfristigen Betriebs- und Wartungsmechanismus für Cybersicherheit einrichten und die Verantwortung für Sicherheitsupdates während des gesamten Produktlebenszyklus tragen.
F: Wie können sich Außenhandelsunternehmen schnell an die Anforderungen dieser Norm anpassen?
A: Sortieren Sie zunächst die bestehenden Exportproduktmodelle, unterscheiden Sie zwischen rein hardwaregesteuerten und netzwerkverbundenen intelligenten Produkten und priorisieren Sie die Compliance-Transformation der wichtigsten intelligenten Exportmodelle. Zweitens sollten Sie mit Zertifizierungsstellen zusammenarbeiten, die über Qualifikationen in Bezug auf Cybersicherheitstests verfügen, um die Sicherheitsbewertung und die Korrektur von Kontrollsystemen durchzuführen. Drittens sollten Sie den Entwurfsprozess für elektrische Systeme optimieren, die Cybersicherheitsanforderungen in die Phase der Produktdefinition einbeziehen und die Standardanforderungen auf der Ebene der zugrunde liegenden Architektur erfüllen. Viertens: Richten Sie einen Mechanismus zur Aktualisierung der Produktsicherheit ein, der die Firmware-Aktualisierung per Fernzugriff ermöglicht, um den laufenden Verpflichtungen zur Sicherheitswartung nachzukommen.