Neue ISO 8100-Normen offiziell veröffentlicht: Die globalen Sicherheitsspezifikationen für Aufzüge treten in die einheitliche Upgrade-Phase ein


F: Was sind die wichtigsten Änderungen der neuen Normen der ISO 8100-Serie im Vergleich zu den alten Normen EN 81?

A: ISO 8100-1 spezifiziert hauptsächlich die Konstruktions- und Installationsanforderungen von Aufzügen, während sich ISO 8100-2 auf die Anforderungen an die Berechnung, Prüfung und technische Dokumentation von Aufzugskomponenten konzentriert. Im Vergleich zu den alten EN 81-Normen weisen die neuen Normen drei wichtige Verbesserungen auf: erstens einen breiteren Geltungsbereich, ergänzt durch spezielle technische Spezifikationen für Aufzüge mit kombinierter vertikaler und horizontaler Bewegung; zweitens detailliertere Sicherheitsanforderungen, die höhere quantitative Standards für Schlüsselindikatoren wie die Festigkeit der Kabinentür, den Schutz der Lichtvorhänge und die Redundanz des Bremssystems vorsehen; drittens strengere Dokumentationsanforderungen, die von den Herstellern die Vorlage vollständiger Risikobewertungsberichte und Dokumente zur Rückverfolgbarkeit der Komponenten verlangen.


F: Was ist das Datum des Inkrafttretens und die Übergangsvereinbarung dieser Norm auf dem EU-Markt?

A: Die Normen der ISO 8100-Serie wurden gleichzeitig als europäische Versionen EN ISO 8100-1 und EN ISO 8100-2 mit identischem Inhalt veröffentlicht. Sie werden voraussichtlich etwa sechs Monate nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union offiziell in Kraft treten und zur verbindlichen Grundlage für die CE-Zertifizierung werden. Alle gültigen Zertifikate, die gemäß den ursprünglichen EN 81-Normen ausgestellt wurden, müssen gemäß den neuen Normen konvertiert und aktualisiert werden. Während der Übergangsphase können Unternehmen die Konformitätsverbesserungen über die Zertifizierungsstellen im Rahmen der Zertifikatsverlängerung durchführen, um eine Unterbrechung des Marktzugangs zu vermeiden.


F: Wie sollten Aufzug-Außenhandelsunternehmen auf diese Standardänderung reagieren?

A: Zuallererst ist es notwendig, die Konstruktionsparameter vorhandener Produkte umfassend anhand der neuen Standardklauseln zu überprüfen und sich auf die Überprüfung der Konformität von Kernmodulen wie Türsystemen, Bremssystemen und Sicherheitskomponenten zu konzentrieren. Zweitens sollten Sie sich im Vorfeld der Zertifikatsverlängerung mit den Zertifizierungsstellen in Verbindung setzen und der standardmäßigen Umstellung der wichtigsten Exportmodelle Priorität einräumen. Drittens sollten Sie das System der technischen Dokumente optimieren, die Risikobewertung, die Prüfberichte der Komponenten und die Dokumente zur Rückverfolgbarkeit verbessern, um sicherzustellen, dass die Materialien für den gesamten Lebenszyklus der Produkte die Anforderungen der neuen Normen erfüllen. Unternehmen mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung können die neuen Standards als Wettbewerbsvorteil nutzen, um den Bekanntheitsgrad in High-End-Märkten zu erhöhen.