Im Juli 2026 wurden neue Zertifizierungsvorschriften für EAC-Aufzüge in Russland eingeführt, obligatorische separate Zertifizierung für Rolltreppen
Wichtigste Änderungen der neuen Vorschriften: Zunächst wurde das Zertifizierungsmodell angepasst und spezifiziert, dass Rolltreppen und Fahrsteige Maschinen und Geräte mit hohem Risiko sind und für sie ein EAC-Konformitätszertifikat (CoC) beantragt werden muss. Baumusterprüfungen und Werksaudits werden von benannten Stellen durchgeführt, die von der Eurasischen Wirtschaftsunion autorisiert wurden, und das ursprüngliche vereinfachte Zertifizierungsmodell der Konformitätserklärung (DoC) wurde abgeschafft. Zweitens wurden verbindliche Anforderungen für Sicherheitsbauteile eingeführt. Die wichtigsten Sicherheitskomponenten von Rolltreppen und Fahrsteigen, wie Sicherheitseinrichtungen, Geschwindigkeitsbegrenzer, Puffer, Bremsen und Steuerschränke, müssen einzeln eine EAC-Zertifizierung erhalten. Nicht zertifizierte Sicherheitskomponenten dürfen nicht in Produkten verwendet werden. Drittens wurden die Anforderungen an das Brandverhalten verschärft. Die Brandschutzanforderungen für Rolltreppen und Fahrsteige wurden verbessert. Bauteile wie Handläufe, Fußleisten und Stufen müssen der Brandschutznorm GOST R 54765 entsprechen, und die Indikatoren für flammhemmende Eigenschaften, Rauchdichte und Toxizität müssen die Tests bestehen. Viertens wurden neue Anforderungen für die Kontrolle gefährlicher Stoffe hinzugefügt. Die neuen TR EAEU 037/2016 Anforderungen zur Gefahrstoffkontrolle begrenzen den Gehalt an gefährlichen Stoffen wie Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom, polybromierten Biphenylen und polybromierten Diphenylethern. Die Produkte müssen einen Bericht über die Prüfung gefährlicher Stoffe vorlegen. Fünftens wurde die Marktaufsicht verbessert. Der russische Zoll hat Rolltreppen und Fahrsteige als wichtige Inspektionsobjekte aufgeführt. Jede Warencharge muss bei der Zollabfertigung einen EAC-CoC vorlegen. Waren ohne Zertifikat werden direkt zurückgeschickt. Unternehmen, die nicht zertifizierte Produkte verkaufen, müssen mit Bußgeldern von bis zu 30% des Produktwerts rechnen. In schweren Fällen können sie auf die schwarze Liste gesetzt werden und ihnen der Zutritt zum russischen Markt für fünf Jahre untersagt werden.