Neue indische BIS-Zertifizierungsvorschriften für Aufzüge wurden im Juli 2026 eingeführt, obligatorische lokale Registrierung und Prüfung von Sicherheitskomponenten
Wesentliche Änderungen der neuen Verordnung: Erstens müssen der gesamte Aufzug und die wichtigsten Sicherheitskomponenten wie Sicherheitsausrüstung, Geschwindigkeitsbegrenzer, Puffer, Türverriegelung, Antriebsmaschine, Schaltschrank, Stahlseil und Führungsschiene separat die vorgeschriebene BIS-Zertifizierung erhalten. Sicherheitskomponenten ohne separate Zertifizierung dürfen in Indien nicht verkauft, installiert und verwendet werden, und die Gültigkeitsdauer des Zertifizierungszertifikats beträgt 2 Jahre; Zweitens, verbindliche Anforderungen für lokale Prüfungen, alle Typprüfungen müssen in indischen lokalen Labors durchgeführt werden, die von BIS akkreditiert sind, Testberichte, die von ausländischen Labors ausgestellt wurden, werden nicht akzeptiert, und neue Testgegenstände für Brandschutz, Erdbebensicherheit, EMV-elektromagnetische Kompatibilität und Hochtemperatur-Umweltanpassbarkeit werden hinzugefügt, um sich an die hohe Temperatur anzupassen und Geografisches Umfeld mit hoher Luftfeuchtigkeit in Indien; Drittens, obligatorisches Werksaudit. Unternehmen, die zum ersten Mal eine Zertifizierung beantragen, müssen das erste BIS-Werksaudit bestehen, das den gesamten Prozess der Planung, Beschaffung, Produktion, Qualitätsprüfung und Lagerung abdeckt. Während der Gültigkeitsdauer des Zertifikats muss jedes Jahr ein jährliches Aufsichtsaudit durchgeführt werden, das zu 100% geprüft werden muss. Zertifikate, die das Audit nicht bestehen, werden sofort für ungültig erklärt. Viertens müssen Exportunternehmen in Bezug auf den lokalen Vertreter und die Registrierungsanforderungen einen vor Ort registrierten Bevollmächtigten in Indien benennen, der für die Produktregistrierung, die Beantragung der Zertifizierung, die Marktüberwachung, die Wartung nach dem Verkauf und die Bearbeitung von Beschwerden zuständig ist. Alle Produkte müssen die Produktregistrierung bei BIS abgeschlossen und mit dem BIS-Zertifizierungszeichen versehen sein. Produkte ohne Kennzeichnung dürfen nicht vom Zoll abgefertigt werden. Fünftens wurde die Marktaufsicht verschärft, der indische Zoll listet Aufzüge und Sicherheitsbauteile als wichtige Inspektionsgüter auf. Das BIS-Zertifizierungszertifikat und die Registrierungsdokumente müssen bei der Zollabfertigung jeder Warencharge eingereicht werden. Waren ohne Zertifikat werden direkt zurückgesendet. Unternehmen, die nicht zertifizierte Produkte verkaufen, müssen mit einer Geldbuße von bis zu 40% des Warenwerts rechnen. Unternehmen mit schwerwiegenden Umständen werden auf die schwarze Liste gesetzt und ihnen wird innerhalb von 5 Jahren der Zutritt zum indischen Markt untersagt.