Am 20. Juni 2024 veröffentlichte die US-Arbeitsschutzbehörde (OSHA) offiziell die Sicherheitsstandards für den Betrieb von Aufzügen, Rolltreppen und Hebezeugen (überarbeitete Version von 29 CFR 1926 Subpart M) und aktualisierte damit die verbindlichen Anforderungen an den Sicherheitsschutz für drei zentrale Betriebsszenarien: Installation von Aufzügen auf Baustellen, tägliche Wartung und Abriss alter Aufzüge. Die neue Verordnung trat am 1. Dezember 2024 in den Vereinigten Staaten offiziell in Kraft. Zu den wichtigsten überarbeiteten Inhalten dieser neuen Verordnung gehören: Erstens: Verschärfung der Sicherheitsanforderungen für Arbeiten in Aufzugsschächten, Klarstellung, dass doppelte Schutzeinrichtungen wie Doppelhaken-Sicherheitsgurte und Fallsicherungen für Arbeiten in Aufzugsschächten verwendet werden müssen, dass Arbeiten an Schachtträgern und Kabinendächern ohne Schutzmaßnahmen verboten sind, und Einführung verbindlicher Prüfanforderungen für die Belastung und Stabilität von Arbeitsbühnen; zweitens Verbesserung der elektrischen Sicherheitsstandards für den Betrieb der elektrischen Anlagen von Aufzügen, Klärung des gesamten Prozesses Obligatorische Betriebsspezifikationen für Ausschalten, Strominspektion, Erdung, Lockout Tagout (LOTO) und Einführung relevanter Anforderungen an die Qualifikation des Personals, Schutzausrüstung und Überwachung von Hochspannungsbetrieb vor Ort; drittens müssen verbindliche Spezifikationen für den Betrieb auf engstem Raum hinzugefügt werden. Für Betriebsszenarien auf engstem Raum wie Aufzugsschächte, Gruben und Maschinenräume ist klar, dass vor dem Betrieb Gaswarnung und Belüftung durchgeführt werden müssen, Vorgesetzte vor Ort eingerichtet werden müssen, Notfallrettungspläne formuliert werden müssen und es strengstens verboten ist, ohne Schutzmaßnahmen in geschlossenen Räumen allein in Betrieb zu gehen; viertens, die Anforderungen an das Qualifikationsmanagement der Betreiber zu verschärfen, klarzustellen, dass Bediener von Aufzügen, Wartungs- und Abrissarbeiten die von der OSHA genehmigte spezielle Schulung bestehen und eine Qualifikation erwerben müssen Zertifikate und müssen alle 3 Jahre eine Umschulung und Qualifikationsprüfung durchführen, und Personal ohne Lizenz ist es strengstens untersagt, spezielle Aufzugsarbeiten durchzuführen; fünftens, die Anforderungen an das Notfallmanagement der Einsatzstelle verbessern, klarstellen, dass die Einsatzstelle mit Notfallrettungsausrüstung und Erste-Hilfe-Material ausgestattet sein muss, Notfallmaßnahmen für Notfälle wie fallende, eingeklemmte Personen, Stromschlag und Feuer formulieren und allen Bedienern vor dem Betrieb sicherheitstechnische Informationen vorlegen. Die Umsetzung dieser neuen Verordnung hat das Sicherheitsüberwachungssystem für den Aufzugsbetrieb in den Vereinigten Staaten weiter verbessert und das Risiko von Sicherheitsunfällen bei der Installation und Wartung von Aufzügen erheblich reduziert.