Die Europäische Union hat die Norm EN 81-20:2025 für den Personenschutz von Aufzügen herausgegeben, die ab November 2025 in Kraft tritt
Am 18. März 2025 genehmigte und veröffentlichte das Europäische Komitee für Normung (CEN) offiziell die europäische Norm EN 81-20:2025, die unter der Leitung des CEN/TC 10 Technical Committee for Lifts, Rolltreppen und Fahrsteige entwickelt wurde. Es handelt sich um eine spezielle Kernspezifikation für den Sicherheitsschutz von Bedienern im Sicherheitsstandardsystem der EU für Aufzüge und wird als verbindlicher technischer Standard für die Installation und Wartung von Aufzügen in den EU-Mitgliedstaaten sowie als relevante technische Grundlage für die CE-Zertifizierung dienen. Im Vergleich zur Version 2014 der alten Verordnung wurde die Version 2025 der Norm, die dieses Mal veröffentlicht wurde, umfassend überarbeitet. Zu den Kerninhalten gehören: Erstens muss der Anwendungsbereich der Norm geklärt werden, der den gesamten Prozess der Installation, Wartung, Überholung, Umbau und Abriss von Aufzügen abdeckt und für alle Arbeitsplätze wie Aufzugsschächte, Maschinenräume, Gruben, Kabinendächer, Podesttürbereiche und neu hinzugefügte relevante Sicherheitsschutzanforderungen für Rolltreppen- und Fahrsteiganlagen abdeckt; zweitens die Sicherheitsvorschriften vor dem Betrieb verbessern, die verbindlichen Anforderungen an die Risikobewertung und die sicherheitstechnischen Offenlegungen klären. Isolierung des Betriebsgeländes und Warnung vor dem Betrieb. Die Aufzugsausrüstung muss vor dem Betrieb abgeschaltet, getestet, gesperrt und verriegelt werden (LOTO), ein spezieller Sicherheitsbetriebsplan muss ausgearbeitet werden und für den Betrieb mit hohem Risiko müssen vor Ort Beauftragte eingerichtet werden. Drittens: Aktualisieren Sie die technischen Anforderungen für den Sicherheitsschutz von Luftarbeiten, stellen Sie klar, dass doppelte Schutzeinrichtungen wie Sicherheitsgurte und Absturzsicherungen für Arbeiten in Aufzugsschächten verwendet werden müssen, und fügen Sie verbindliche Prüfstandards für die Konstruktion hinzu. Belastung und Stabilität der Arbeitsbühnen, Verbesserung der Sicherheit Schutzanforderungen für Arbeiten auf dem Dach von Autos und striktes Verbot, den Schacht zu überqueren und ohne Schutzmaßnahmen an Trägern zu arbeiten; viertens: Fügen Sie Sicherheitsspezifikationen für Arbeiten auf engstem Raum hinzu. Für Einsatzszenarien auf engstem Raum, wie z. B. in Aufzugsschächten, Schächten und Maschinenräumen, werden die vorgeschriebenen Anforderungen an Gaswarnanlagen, Lüftungspläne und Notfallpläne vor dem Betrieb klargestellt. Es ist strengstens verboten, den Betrieb auf engstem Raum ohne Schutzmaßnahmen alleine zu betreten. Gleichzeitig werden die Qualifikations- und Schulungsanforderungen für Bediener auf engstem Raum verbessert. Fünftens werden die Sicherheitsstandards für elektrische Betriebsabläufe verbessert. Für den Betrieb von elektrischen Aufzugsanlagen werden die gesamten Prozessbetriebsspezifikationen für Abschaltung, Strominspektion, Erdung und Isolationsschutz präzisiert, besondere Sicherheitsschutzanforderungen für Hochspannungsbetrieb und Frequenzumwandlungssystembetrieb hinzugefügt und die Auswahl und Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für Bediener verbessert. Sechstens fügen Sie relevante technische Spezifikationen für die Notfallrettung hinzu, klären Sie die Ausrüstungsanforderungen der Rettungsausrüstung am Einsatzort, formulieren Verfahren zur Notfallbeseitigung für Notfälle wie Stürze, Stromschläge, eingeschlossene Personen und Feuer sowie Verbesserung der einschlägigen Anforderungen an die Notfallausbildung und die Übungen für das Personal. Durch die Umsetzung dieser Norm wurden die technischen Normen für den Sicherheitsschutz von Aufzugsbetreibern in den EU-Mitgliedstaaten vereinheitlicht, das Risiko von Sicherheitsunfällen bei der Installation und Wartung von Aufzügen erheblich reduziert und das EU-Standardsystem für die Sicherheit von Aufzügen verbessert.